29.01.2024 in Ortsverein

Holocaustgedenktag in Marbach

 
SPD Marbach am Holocaustgedenktag 2024

„Die Demokratie stirbt von unten“.

Am Samstagabend lud der SPD-Ortsverein Marbach zum Holocaustgedenktag in den großen Saal der katholischen Kirche. Unter dem Eindruck der öffentlich bekannt gewordenen Massendeportationspläne von Rechtsradikalen wirkte das Gedenken an die Vergangenheit erschreckend aktuell.

Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Marbach a.N., Dr. Nikolai Häußermann, hieß die ca. 80 Gäste im großen Saal der katholischen Kirche willkommen. Auf dem Programm stand zunächst das Grußwort des Vorstandes der Israelitischen Religionsgemeinschaft, Michael Kashi. Nachdem Kashi die Hintergründe des Gedenktages erläutert hatte, die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee, kam die Gegenwart in den Blick. Die Solidarität der Kundgebung „Marbach zeigt Herz“ mit Israel nach den Terroranschlägen der Hamas, das Bundesverfassungsgerichtsurteil gegen die rechtsradikale Partei „Die Heimat“ und das von der SPD-Landtagsfraktion initiierte Bündnis für Demokratie und Menschenrechte lassen Kashi trotz aller Schwierigkeiten positiv in die Zukunft der Demokratie in Deutschland blicken: „Gedenken ist kein Ritual. Gedenken ist Ausdruck des Willens, aus der Geschichte zu lernen. Und die Hunderttausenden Menschen, die dieser Tage auf die Straßen gehen, um für Demokratie, Vielfalt und Freiheit zu demonstrieren, ist für mich wie ein Abitur – eine Reifeprüfung für unsere gesamte Gesellschaft“.

 

24.01.2024 in Ortsverein

Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt?

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 07. Oktober 2023 hat die Hamas furchtbare Terroranschläge auf die israelische Zivilbevölkerung durchgeführt. Seitdem hören wir von unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, man könne sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen.
Letztes Jahr haben wir an das Schicksal des ersten Marbacher Bürgermeisters nach dem Krieg, Wilhelm Schenk erinnert, der 1933 ins KZ-Heuberg kam. Im vorvergangenen Jahr jährte sich die Wannseekonferenz im Jahr 1942. Bei uns, in Deutschland, wurde das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte geplant. Eine abscheuliche Missachtung christlicher Werte.
Nun wurden Pläne bekannt, in denen eine rechtsextreme Partei wieder in Deutschland Massendeportationen plant. Haben wir vergessen, welches Leid wir der Welt zugefügt haben? Haben wir vergessen, welches Leid wir uns selbst zugefügt haben?

Die SPD Marbach a. N. lädt für den kommenden Samstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr in den großen Saal der katholischen Kirche ein, sich bei einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion am Holocaustgedenktag zu erinnern.
Der Eintritt ist frei.

 

15.10.2023 in Ortsverein

Video: Marbach zeigt Herz

 

Samstag, 14. Oktober 2023

Mahnwache für die Opfer des Großangriffs auf Israel

 

15.10.2023 in Ortsverein

Impuls gegen Antisemitismus

 
Marbach zeigt Herz · 14. Oktober 2023

Eine Antwort auf die Kritik an unserer Veranstaltung „Marbach zeigt Herz“

Es ist richtig, dass man der israelischen Regierung mit einer gewissen Distanz begegnen kann. Es ist auch richtig, dass auch die Palästinenser unter dem Konflikt leiden. Jedoch gibt es eine Grenze, wenn bewusst Kinder und Familien entführt, ermordet und enthauptet werden. Dies ist der abscheulichste Terrorismus.
Es ist richtig, dass die Situation in Gaza schwierig ist. Aber es ist auch wichtig, dass nicht nur Israel und die Palästinenser betrachtet werden. Die Instrumentalisierung des Leidens der Palästinenser ist nicht neu und wird verwendet, um von den internen Problemen der arabischen Länder abzulenken. Im aktuellen Fall der Iran und die Hamas.

Die Hamas ist der Urheber dieses Terrorismus, nicht die Palästinenser. Allerdings sollten sich die Palästinenser deutlich von diesem Terrorismus distanzieren. Wir benötigen einen kritischen Impuls, damit sich die Palästinenser mit ihren antisemitischen Vernichtungsfantasien (z.B. auch in aktuellen Schulbüchern in Gaza) auseinandersetzen. Deutschland kommt dabei eine große Verantwortung in Bezug auf den arabisch-muslimischen Antisemitismus zu, da dieser hauptsächlich in den 1930er und 1940er Jahren aus Deutschland importiert wurde. Wir wünschen uns alle ein friedliches Zusammenleben der Palästinenser und Israelis. Dieser Weg wird allerdings noch lang sein. Die Sozialdemokraten sollten diesen Weg positiv begleiten.

Solidarische Grüße
Nikolai Häußermann

Die ausführliche Antwort findet sich >>> hier.

 

14.10.2023 in Gemeinderatsfraktion

Windenergie im Hardtwald

 

Windenergie als Modul der Erneuerbaren Energien ist per Gesetz von öffentlichem Interesse. In der Genehmigungspraxis gebührt ihr Vorrang. Verstärkt wird diese Forderung durch die gesetzliche Regelung, derzufolge jedes Bundesland rund zwei Prozent seiner Flächen verpflichtend für Windkraft zur Verfügung stellen muss.

Die Marbacher Kommunalpolitik war unmittelbar aufgefordert, die nächsten Schritte nicht zu blockieren, sondern diese selbstbewusst zu gehen. Die grundsätzlichen Überlegungen, zusammen mit den anderen Hardtwaldkommunen ohne Erdmannhausen und der Stadt Großbottwar zu prüfen, ob Windenergieanlagen im Hardtwald errichtet werden können, sind einem positiven Grundsatzbeschluss fürs Erste abgeschlossen. 

 

14.10.2023 in Aktuelles

Marbach zeigt Herz

 

Mahnwache für die Opfer des Großangriffs auf Israel

Wann? Samstag, 14.10.2023, 18.30 Uhr
Wo? Marbach am Neckar, Schillerhöhe

Gemeinsam möchten wir ein Zeichen gegen die Angriffe der Terrororganisation Hamas auf Israel setzen. Für Frieden und volle Solidarität mit der israelischen Bevölkerung in dieser schweren Zeit zünden wir bei einer Mahnwache Kerzen an.

Marbach zeigt Herz

 

26.07.2023 in Gemeinderatsfraktion

Zur Erhöhung der Kindergartengebühren und zum Kindergartenbedarfsplan

 

In der vergangenen Sitzung des Orstschaftsrats am 24. Juli 2023 ging es im die Kindergartengebühren und den Kindergartenbedarfsplan 2023/24 für Marbach und Rielingshausen. Es folgt die Rede unseres Ortschaftsrats und SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Nikolai Häußermann: 

[...] gerne möchte ich mit einem Rechenbeispiel beginnen. Eine Familie in Baden-Württemberg mit drei Kindern verdient netto im Durschnitt ca. 3700 €. Von diesen 3700€ gehen monatlich ca. 1000€ für den Hauskredit weg. Dann die Lebenshaltungskosten mit 1500€. Nun kommen die Kindergartenbeiträge. Gehen wir davon aus, dass der Mann ganztags arbeitet, die Frau halbtags, so dass drei GT8-Plätze mit Essen benötigt werden.Von den drei Kindern ist eines im U3-Bereich und zwei im Ü3-Bereich. Das bedeutet gemäß unserer neuen Gebührentabelle einmal 299€ und zwei Mal 122€, zuzüglich Essen von insgesamt 190€. Zieht man das vom Nettoeinkommen noch ab, bleibt am Ende des Monats dieser Familie - bei einer moderaten Berechnung - noch 467€ übrig. Ist der Kredit über 1000€ oder sind die Lebenshaltungskosten höher, was bei einer Inflation von z.T. 10% durchaus sein kann, dann verändert sich der Restbetrag nach unten. Was man alles mit 467€ derzeit anstellen sollte, überlasse ich jedem selbst...

 

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