Über Uns

Unsere Geschichte

Auch ohne die Hoch und Tiefs der Wellen einer Pandemie kann die Zeit fordernd und schnelllebig sein. Zumal die Politik auch in der kleinen Stadt noch andere Herausforderungen kennt. Da war die Bürgermeisterwahl in Marbach, die den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins im Prozess der Willensbildung viel abverlangte. Eben noch war die Landtagswahl, da zeigt bereits die dritte epidemische Welle ihre Zähne. Und mit denen im Nacken will auch schon der Bundestagswahlkampf bedacht sein.

Da ist es gut, sich auch einmal vom langen Atem der Geschichte tragen zu lassen. Für die SPD als sozialistische und demokratische Partei mit ihrer Entwicklung zur sozialdemokratischen Volkspartei seit dem Kaiserreich sollte das ein Leichtes sein. Auch der SPD-Ortsverein in Marbach hat in dieser langen Geschichte seinen Beitrag geleistet.

 

SPD in Marbach: ein Ortsverein mit langem Atem

Infolge des Verbots der SPD im Jahr 1933 durch die Nationalsozialisten hatte auch die Marbacher SPD Federn lassen müssen. Bedeutsame Dokumente zu Mitgliedern und Aktionen sind verschollen. Wohl aber ließen sich vor einem halben Jahrhundert noch Spuren erinnern, denen zufolge es im Jahr 1896 auch in Marbach in einem Ortsverein organisierte Genossen und Genossinnen gab. Weiter ging es mit einer stabilen Basis erst im Frühjahr 1946. Bereits im Winter 1945 hatten sich zehn SPD-Mitglieder aus der demokratischen Zeit wieder versammelt und schließlich zu einer Neugründung zusammengefunden. Karl Lang, Richard Hütt, Karl Laub und Karl Strähle waren hierbei jene, die schon in den 20er-Jahren in die Partei eingetreten waren. Ihre Sozialisation als Genossen war geprägt von der Utopie einer sozialistischen und demokratischen Gesellschaft, eingebunden in eine internationale Politik, die eine Republik vereinigter Staaten von Europa ermöglichen sollte. Mit Wilhelm Schenk war übrigens ein Sozialdemokrat der erste Bürgermeister nach der Befreiung Marbachs vom NS-Regime durch die US-Truppen.

Im Frühjahr 1971, in Bonn konnte die SPD längst wieder koalieren, hatte die SPD Marbach den Bundestagsvizepräsidenten und Genossen Erwin Schöttle ins Turnerheim eingeladen, um ein Grußwort über die Bedeutung der SPD in der Landschaft der Parteien zu sprechen. Er benannte die SPD als Zusammenschluss von Menschen, die sich auf ein gemeinsames ethisches Ziel einigen wollen und dafür auch bereit sind, Verfolgung in Kauf zu nehmen. Eine gerechte gesellschaftliche Ordnung war der SPD in ihren Anfängen eine Utopie und sei stets das Leitbild, egal welche Parteiprogrammatik von der Mehrheit bestimmt wird.

50 Jahre später hat sich die Gesellschaft weiter differenziert und sind Wahlkämpfe und Tagespolitik geprägt von Schlüsselwörtern, die Erwin Schöttle erst noch zu erklären wären. Aber gleichgültig ob Klimaschutz oder Digitalisierung, die SPD soll noch immer als die Partei wahrgenommen werden, die Entscheidungen davon abhängig macht, ob ihre Umsetzung Gerechtigkeit Vorschub leisten, Schwache stützen und damit dem solidarischen Miteinander in einer offenen Gesellschaft Rechnung tragen. Als demokratische Kraft hat die SPD nach wie vor einen starken Auftrag in allen politischen Prozessen, die das Ganze und das Einzelne im Blick haben. Gerade im Hinblick auf die Verwerfungen, die sich auftun in rechtsradikalen Angriffen auf staatstragende Organe und dem Stressfaktor ‚Corona‘. Solidarität  ist da nicht nur ein Mittel in der Auseinandersetzung mit Widrigkeiten, sondern auch für die Erhaltung der Werte unserer demokratischen Kultur. Und da vermag auch der SPD-Ortsverein Marbach mit seiner über 120-jährigen Geschichte noch einiges beitragen können.

Von Lorenz Obleser

 

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