Marbacher Jusos veranstalten Rhetorik-Seminar

Veröffentlicht am 08.10.2011 in Arbeitsgemeinschaften
 

Gut und überzeugend Sprechen - diese Fertigkeit gewinnt sowohl in der heutigen Schul- als auch Berufswelt immer mehr an Bedeutung. Fast 20 Interessierte Jugendliche aus dem Landkreis informierten sich daher am 17. September über die hohe Kunst des Redens im Rahmen des Rhetorik-Seminars mit Claus Schmiedel im Ludwigsburger Haus der SPD. Obwohl die Veranstalter, die Juso Arbeitsgemeinschaft Marbach-Bottwartal, nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet hatten, war man doch sichtlich erfreut als sich der Veranstaltungsort am Samstag kurz vor 14 Uhr langsam füllte. Dafür gab es allerdings auch gute Gründe. Von Anfang an wurden die Teilnehmer aktiv in den Vortrag mit eingebunden und durften selbst kurze Reden zu Themen wie „Vegetarier. Tierschützer oder Ignoranten guten Essens?“ halten. Redeangst und wie man damit fertig wird – das stand im Fokus des Seminars. Wertvolle Tipps hierzu kamen auch vom SPD Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Claus Schmiedel, der in einer offenen Runde mit den Teilnehmern über seine eigenen Erfahrungen und Tipps zum Thema Rhetorik und Redeangst sprach. Dabei verdeutlichte er wie wichtig es ist „ das mit seinen eigene Worten zu sagen, was man vermitteln will“. Er betonte, der Humor in einer Rede dürfe nicht zu kurz kommen. Denn „selbst im Landtag kann man ein bisschen flapsig sein. Am besten überzeugt man, wenn man sich nicht verstellt und natürlich ist“. Begeistert von der Teilnehmerzahl bei dem Workshop zeigte sich auch der Kreisvorstand der Jusos: „Wir bekommen von vielen Jugendlichen positive Rückmeldung über das, was wir tun“, betonte Timur Ilter, der Juso-Kreisvorsitzende: „Schön ist auch, das Arbeitsgemeinschaften, die einige Autominuten entfernt sind, mit Veranstaltungen wie dem Rhetorik-Workshop zur positiven Außenwirkung der Jungsozialisten beitragen. Auch die Marbacher AG-Vorsitzenden zogen ein positives Fazit und können sich vorstellen eine ähnliche Veranstaltung noch einmal anzubieten. Ganz besonders bedankten sie sich bei allen, die an diesem Seminar mitgewirkt haben, sei es bei der Planung oder durch Teilnahme gewesen.