Das Angebot für G9 kommt sehr gut an

Veröffentlicht am 29.05.2012 in MdB und MdL
 

Ute Rößner, Thomas Reusch-Frey und Günter Offermann (von links)

Den Anfang einer breit angelegten Gesprächstour bei den verschiedenen Schulen in seinem Bereich machte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey in Marbach. Zusammen mit der Ortsvereinsvorsitzenden und Stadträtin Ute Rößner besuchte er das Friedrich-Schiller-Gymnasium und sprach mit Schulleiter Günter Offermann und seinem Stellvertreter Klaus Rüdenauer.
Der Landtag hat die verbindliche Grundschulempfehlung abgeschafft. „Dies ist richtig, weil es den übermäßigen Druck in den Grundschulen weggenommen hat. Zudem wurde diese Verbindlichkeit von vielen Eltern als „von oben verordnete Zwangsbeglückung“ empfunden, beschreibt Thomas Reusch-Frey die Ausgangssituation für die Anmeldung zum neuen Schuljahr.
Für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 haben sich der SPD-Abgeordnete und seine Fraktion kräftig eingesetzt. Die Zahlen an den Modellschulen zeigen, dass sich der Einsatz gelohnt hat. „Die Eltern wollen wählen können und haben dies mit der Anmeldung ihrer Kinder gezeigt. Dies bestätigt, dass wir richtig liegen“, freut sich Thomas Reusch-Frey. Allein in Marbach gibt es acht Klassen mit G9 und zwei G8 Klassen neben der Hochbegabtenklasse.
„Die Zahlen haben auch uns erstaunt“, so Schulleiter Offermann. Thomas Reusch-Frey zeigte sich überzeugt: „Es gibt sicherlich auch weiterhin einen Bedarf für die zwei Geschwindigkeiten an den allgemeinbildenden Gymnasien. Wir müssen da dran bleiben.“
Nach der ausführlichen Diskussion zu den neuen Wahlmöglichkeiten erläuterte Günter Offermann mögliche Projekte für die weitere Schulentwicklung des FSG. Besonders das an der Schule erarbeitete Konzept für Leistungssportler, wie auch der Wunsch nach einem schriftlichen Abitur im Fach Informatik nimmt der Abgeordnete mit nach Stuttgart. Dass es in der Krankheitsvertretung von Lehrerinnen und Lehrern weiterhin schmerzliche Lücken gibt, ist unbestritten. Der SPD-Abgeordnete weist darauf hin, dass es aufgrund von Versäumnissen der Vorgängerregierung noch viel aufzuholen gibt und ein erster Schritt mit der Einstellung von mehr Vertretungslehrern gemacht wurde. „Daran müssen wir zielgerichtet und kontinuierlich weiterarbeiten“, unterstreicht Thomas Reusch-Frey.