Für eine nachhaltige Zukunft Marbachs

Veröffentlicht am 29.01.2013 in Gemeindenachrichten
 


Bürgermeisterkandidat Jan Trost im Gespräch mit dem Vorstand der Marbacher SPD

 

In der ersten SPD-Vorstandssitzung im Neuen Jahr hat sich Jan Trost, Kandidat für das Amt des Marbacher Schultes, vorgestellt und seine Gedanken zur weiteren Entwicklung von Marbach dargelegt. Zu Anfang wies der 37-Jährige verheiratete Verwaltungsfachwirt auf seine mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Verwaltung, der Personalführung und in Sachen Kulturförderung hin.

Jan Trost betonte besonders, dass es ihm um eine nachhaltige, generationsgemäße Stadtentwicklung Marbachs gehe. Dabei sei es wichtig, bereits bei den Anfangsüberlegungen und dann natürlich bei der Planung und Ausführung von Projekten alle Seiten zu beteiligen: die Bürgerinnen und Bürger, verschiedene Interessengruppen, Verwaltung und Gemeinderat . Im Zusammenspiel der Kräfte liege die Stärke einer Gemeinde und als Bürgermeister verstehe er sich schon als Impulsgeber, sei aber ebenso offen, andere Gedanken und Projekte aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Und in diesem Zusammenhang machte Jan Trost darauf aufmerksam, dass das bürgerschaftliche Engagement, dass die Bürgerbeteiligung eine große, ganz bedeutende Rolle spiele. Er hob hervor, dass die ehrenamtliche Betätigung von Bürgerinnen und Bürgern, sei es in Vereinen oder anderswo, eine wichtige Säule des städtischen Lebens sei. Bei anzugehenden städtischen Projekten gebe es keine Einbahnstraße von oben nach unten. Gerade mit Anregungen aus der Bürgerschaft , aus dem Gemeindrat, wie auch aus der Verwaltung gehe er offen um und versuche dann die Gruppen an einen Tisch zu bekommen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und an die Verwirklichung von Projekten heran zu gehen.

Nachhaltige Stadtentwicklung denkt auch an die Folgekosten von notwendigen Investitionen. Das heißt, es müssen auch die Unterhaltungs- und Erhaltungskosten für die kommenden Jahre bzw. Jahrzehnte in die Kalkulationen und Abstimmungsprozesse mit einbezogen werden. Als Beispiel für eine nachhaltige Entwicklung, was die demographische Situation in Marbach betrifft, nannte Jan Trost ein notwendiges und wünschenswertes Wohnprogramm für junge Familien; denn wenn junge Familien mangels erschwinglichen Wohnraums in Marbach sich woanders niederlassen, dann sind für die Zukunft diese Familien mit ihren Kindern für Marbach verloren. Es gilt also jetzt zu handeln, auch um die Zukunft zu sichern.

Gut informiert zeigte sich der Kandidat auch über die Verkehrsproblematik: Es gelte hier langfristig nach Lösungen zu suchen, um das Verkehraufkommen in der Kernstadt, vor allem, was den LKW-Verkehr angeht, zu verringern. Das sei aber ein langer und mühsamer Weg. Der Standort Rielingshausen müsse im Einvernehmen mit den Bewohnern gestärkt werden. Auch die Situation im Hörnle gilt es zu verbessern, was Jan Trost am trostlosen Zustand des Wiesbadener Platzes verdeutlichte.

Die Attraktivität der Innenstadt ist zu fördern, was aber auch nur mit den Beteiligten sinnvoll erreicht werden kann. Das Hallenbad und die Erweiterung des „Literaturhügels“ sind weitere Probleme, die angegangen werden müssen. Hier will Jan Trost jeweils die Bürgerinnen und Bürger zusammenführen, um verträgliche und gemeinsame Lösungen zu finden. Auch hier gilt es langfristig zu denken und nichts übers Knie zu brechen.

Bei Nachfragen reagierte der nicht parteipolitisch gebundene Kandidat ruhig und besonnen und nahm auch manche Anregung aus der Runde positiv auf. Mit seiner offenen Art, seinen fundierten Vorstellungen und seinen zukunftsweisenden Perspektiven wusste Jan Trost durchaus zu überzeugen.

Horst-Dieter Dymke, Pressereferent SPD-OV Marbach

 

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