Die Vorsitzende Ute Rößner gratuliert Gerhard Fleck zum 40-jährigen Jubiläum
Die Vorsitzende Ute Rößner gratuliert Gerhard Fleck zum 40-jährigen Jubiläum
Nach dem Vortrag von Bodo Skaletz, Leiter der Stadtwerke Ludwigsburg, über „Kommunale Optionen im Kontext der Energiewende“ und einer längeren Aussprache darüber (wir berichteten davon) erhoben sich die Anwesenden in ehrendem Gedenken an das im letzten Jahr verstorbene langjährige Mitglied Ewald Beer aus Rielingshausen. Zwischen den verschiedenen Berichten ehrte die Vorsitzende Ute Rößner Brigitte Sommer-Mackensen, Gerhard Fleck und Rolf Schmiedel für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD. Auf 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft können Adelheid Schick und Günther Vossler zurückblicken.
In ihrem ausführlichen Rechenschaftsbericht ließ die Vorsitzende Ute Rößner die politischen Aktivitäten der Marbacher Sozialdemokraten noch einmal Revue passieren:
Da waren die Radbörsen im März 2012 und im April 2013, die immer mehr Verkäufer und Käufer anziehen. Der „Tauschhandel“ funktioniert bestens und so mancher Käufer und Ver-käufer bedankte sich für das tolle und für sie kostenlose Angebot. Selbst das nasskalte Wetter tat der Börse keinen Abbruch. Die politische Arbeit galt es in vielen Gesprächen und Sitzun-gen innerhalb es Marbacher Ortsvereins wie auch in Kreis und Land vorzubereiten, Diskussionen zu führen und Aktionen zu organisieren. Und hier ist auf die gute Zusammenarbeit mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey hinzuweisen: Er ist immer präsent und unermüdlich im Einsatz, um die Anliegen und Interessen der Bürgerschaft aufzunehmen und in die Landtagsarbeit einzubringen. Das verdient Anerkennung und großen Respekt.
Das herausragende politische Ereignis in Marbach war natürlich die Bürgermeisterwahl: Alle politischen Gruppen hielten sich mit einer erklärten Unterstützung von Kandidaten zurück. Etwas überraschend war es, dass gleich im ersten Wahlgang die Verhältnisse klar waren: Jan Trost ist mit deutlicher Mehrheit zum Bürgermeister gewählt worden, ein wichtiges Zeichen aus der Bürgerschaft Marbachs.
In diesem Jahr wird die SPD 150 Jahre alt. Als älteste Partei in Deutschlands Parteienspektrum ist sie sich immer treu geblieben, was in einem so langen Zeitraum nicht immer leicht gewesen ist. Das Eintreten für die Belange der Schwächeren und der unermüdliche Einsatz für soziale Gerechtigkeit, das sind die Markenzeichen der langjährigen sozialdemokratischen Parteiarbeit und Politik. Und diese Tradition gilt es auch im diesjährigen Wahlkampf zum Bun-destag immer wieder deutlich zu machen. Themen dazu und Probleme gibt es ja genug: Z.B. geht es beim Mindestlohn um menschenwürdige und existenzsichernde Löhne, bei der Bildung um Chancengleichheit, Gerechtigkeit und auch um die wirtschaftliche Zukunft, bei den Mieten, gerade in unserer Region, um bezahlbare Wohnungen für alle. Diese Themen werden den SPD-Wahlkampf bestimmen , den die Marbacher Sozialdemokraten mit ihrem Bundes-tagkandidaten Thorsten Majer engagiert und fantasievoll führen werden. Das diesjährige SPD-Altstadtfest am 8.September 2013 wird im Zeichen des 150 Jahre-Jubiläums und des Bundestagswahlkampfes stehen.
Nach dem Kassenbericht von Friedbert Sommer, dem Bericht der Kassenprüfer und der ein-stimmigen Entlastung des gesamten Vorstandes waren die traditionellen Berichte aus dem Gemeinderat und dem Kreistag an der Reihe. Beim Bericht aus dem Gemeindrat ergab sich eine Diskussion um die Erweiterungen des Archivs auf der Schillerhöhe. Es ging darum, wo die Grenzen liegen und ob es immer so weiter gehen kann. Der Dauerbrenner aber ist das Verkehrsproblem in Marbach, das allen auf den Nägeln brennt. Aber eine schnelle und wirkungs-volle Lösung ist so bald nicht in Sicht. Heinz Reichert verwies erneut auf die interfraktionelle Arbeitsgruppe, die sich damit beschäftigt. Auch beim Kreis stand u.a. der Straßenverkehr im Mittelpunkt. Hier ging es um Probleme bei der Notfallrettung, um die Erhöhung der Kosten für die Schülerbeförderung, um die Finanzierungsprobleme im Straßenverkehr, aber auch um die hohen Finanzierungskosten für die Kliniken.
Lothar Sondermeyer von der Stadtteilgruppe Rielingshausen hob den Beginn der Hallensanie-rung und den Ausbau der Internetverbindung hervor, die immer wieder von der SPD-Fraktion angemahnt wurde, und nun im August 2013 fertig gestellt sein soll.
Am Ende der Versammlung wies Ute Rößner noch auf einen wichtigen Termin im Sommer hin : Am Samstag, 6. Juli 2013, wird jede Hand gebraucht, um die Menschenkette gegen Rechts, Hand in Hand für mehr Toleranz im Land zu schließen. Diese von dem SPD-Bun-destagskandidaten Thorsten Majer initiierte und von vielen, ganz unterschiedlichen Organinisationen unterstützte Aktion soll deutlich machen, dass rassistische Propaganda und darauf basierende Verbrechen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben und von uns nicht geduldet werden.
Horst-Dieter Dymke, Pressereferent
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