Neustart für bessere Mobilität im Landkreis Ludwigsburg

Veröffentlicht am 06.12.2020 in Landespolitik
 

Daniel Haas, SPD Landtagskandidat Wahlkreis Bietigheim-Bissingen

Baden-Württemberg hat viele Stärken, ein Musterland für Mobilität ist es aber nicht. „Wir wollen einen Neustart für bessere Mobilität“, betont der SPD-Spitzenkandidat und Landes- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch. Das Bild von vielen Staus, einem oft unpünktlichen und unzuverlässigen ÖPNV sowie einem schlecht ausgebauten Angebot im ländlichen Raum müsse endlich der Vergangenheit angehören.

von Daniel Haas 

Mobilität ist zugleich eng verbunden mit den Herausforderungen im Klimaschutz. Die Verbesserung des Klimas ist nur mit einer Verkehrswende möglich. „Damit der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto ist, muss er bezahlbar, zuverlässig und barrierefrei sein“, unterstreicht Daniel Haas, SPD Landtagskandidat im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen.

Eine zentrale Forderung der SPD ist die flächendeckende Einführung eines 365 Euro-Jahresticket für den gesamten ÖPNV in Baden-Württemberg. Die Einführung des 365-Euro-Tickets ist dringend notwendig, weil der ÖPNV nicht nur bei der Taktung attraktiver werden muss, sondern nur ein zusätzlich starker finanzieller Anreiz zum Umsteigen animiert. 

Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen, seien außerdem eine Mobilitätsgarantie für ÖPNV-Angebote auch im ländlichen Raum, massive Investitionen im Schienenausbau, die Sanierung bestehender Infrastrukturen, wie der Reaktivierung der Bottwartalbahn, der Ausbau von Busspuren und eine flächendeckende 15-Minuten Taktung erforderlich. „Nur so gelingt es uns, dass der ÖPNV eine echte Alternative zum Individualverkehr ist“, so Haas.

Mobilität bedeutet auch Teilhabe. Egal ob in Rielingshausen oder in einer Stadt wie Bietigheim-Bissingen, alle müssen die Möglichkeit haben, verlässlich und sicher von A nach B zu kommen. 

Die Fahrplanänderung der Frankenbahn ist ein Desaster für die Pendler und eine Bankrotterklärung für die GRÜNE-Mobilitätspolitik allen voran für die Arbeit von Verkehrsminister Winfried Hermann.

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sollten nicht weniger Züge zur Verfügung stehen,“ so Haas. Das Vorgehen zeigt, hier wird nicht zukunftsweisend für eine Verbesserung und langfristige Attraktivität des ÖPNVs für die Menschen gearbeitet. Die Entscheidung, auf der Strecke zwischen Heilbronn und Stuttgart, drei Halten zu streichen passt zudem nicht in die coronabedingten Verhältnisse der aktuellen Zeit. Gerade jetzt sollte auf Zugstreichungen verzichtet werden um die Gesundheit der Pendler zu schützen. Weniger Züge bedeutet mehr Gedränge und ein höheres Ansteckungsrisiko in den vorhandenen Waggons.

Forderungen der SPD:

• Einführung eines 365 Euro-Jahresticket für alle!

• Ausbau des ÖPNV und Schienennetzes, Reaktivierung der Bottwartalbahn und der Ausbau von Busspuren in den Städten.

• Mobilitätsplan für alle Landkreise, um festzuschreiben wie das Emissionsziel für den Verkehr vor Ort erreicht werden soll.

• Flächendeckende 15-Minuten Taktung

• Mobilitätsgarantie: Auch im ländlichen Raum muss es ÖPNV-Angebote zwischen 5 und 24 Uhr geben.

 

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